Global tätiges Unternehmen | Zellstoff- und Papierindustrie
AME-Technologien im Einsatz in über 10 Sofidel-Werken in Europa
Fokus-Fallstudie: Werk Porcari
Im Sofidel-Werk in Porcari bestand das vorrangige Ziel des Kunden darin, die Sicherheit der innerbetrieblichen Logistik zu erhöhen und die Risiken aus dem Zusammenspiel von Personal, Gabelstaplern und weiteren Industriefahrzeugen in den verschiedenen Betriebsbereichen zu verringern – bei gleichzeitiger Aufrechterhaltung von Betriebskontinuität und Prozesseffizienz.
Für das HSE-Management war es zudem wichtig, über objektive Daten zur Fahrzeugbewegung zu verfügen, um die Betriebsbedingungen zu überwachen, Bereiche und Situationen mit erhöhter Risikoexposition zu identifizieren und Verbesserungsmaßnahmen auf Basis konkreter Erkenntnisse auszurichten.
Das Projekt begann mit der Einführung von AMESPHERE ALPHA, der auf TAG-Technologie basierenden Antikollisionslösung, die auf Gabelstaplern und weiteren Fahrzeugen für die innerbetriebliche Logistik installiert wurde.
Das System hat die Sicherheit in den gemeinsam genutzten Bereichen von Personal und Fahrzeugen erhöht – von der Zellstoffbewegung über die Rollenhandhabung bis hin zu den Lade- und Entladebuchten – und dabei das Risiko von Kollisionen, Störungen und Gefahrensituationen durch toten Winkel reduziert, ohne die Betriebskontinuität zu beeinträchtigen.
Um das Schutzniveau weiter zu erhöhen, hat Sofidel anschließend AMESPHERE VISTA integriert, das die TAG-Technologie mit KI-Kameras kombiniert, die automatisch Personen, Fahrzeuge und Hindernisse erkennen.
Um die Sicherheit in Bereichen mit erhöhter Interaktion zwischen Fahrzeugen und Personen zu erhöhen, hat Sofidel AMESPHERE ZONING SPOT an kritischen Punkten wie Schnelllauftoren und Durchgangsbereichen implementiert.
Das System reduziert automatisch die Geschwindigkeit der Gabelstapler in der Nähe automatischer Tore und verringert so das Kollisionsrisiko, während die TAG-Technologie die Anwesenheit von Personal im toten Winkel erkennt.
Zudem wurden in bestimmten Produktionsbereichen „Safe Areas“ eingerichtet, mit eigenen Regeln zur Geschwindigkeitskontrolle und einer sichereren Steuerung des innerbetrieblichen Verkehrs.
Um den korrekten Einsatz der Geräte zu gewährleisten, hat Sofidel ein Zugangskontrollsystem mit AMESPHERE-Checkpoints an den Werkseingängen eingeführt.
Das System wurde zudem mit Drehkreuzen und automatischen Türen verknüpft, sodass der Zugang ausschließlich autorisiertem und korrekt ausgestattetem Personal vorbehalten ist.
Der Schutz wurde auch auf Lieferanten, Wartungspersonal, Besucher und externe Mitarbeiter ausgeweitet, die beim Eintritt einen AMESPHERE-TAG erhalten und damit während ihrer Tätigkeiten im Werk das gleiche Sicherheitsniveau genießen wie das interne Personal.
Dank der AMESPHERE SAFETY– und AMESPHERE FLEET MANAGEMENT-Softwaredienste verfügt Sofidel über einen vollständigen Überblick über die Bewegungsabläufe in den eigenen Werken sowie über Tools für ein datengestütztes Sicherheitsmanagement.
Über die AMESPHERE-Plattform kann Sofidel nun:
Die Einführung von AMESPHERE hat es Sofidel ermöglicht, die zentralen Herausforderungen der innerbetrieblichen Sicherheit anzugehen und ein integriertes, wirksames und übertragbares Präventionsmodell zu schaffen.
Das im Werk Porcari umgesetzte Pilotprojekt hat die Wirksamkeit der Lösung bestätigt und die Einfachheit von Installation, Konfiguration und Akzeptanz durch die Mitarbeiter gezeigt.
Die Ergebnisse des Pilotprojekts haben die Grundlage für eine schrittweise Ausweitung des AMESPHERE-Modells auf weitere Sofidel-Werke in Italien und auf verschiedene europäische Standorte geschaffen, jeweils angepasst an die spezifischen betrieblichen Anforderungen jedes Standorts.
Verringerung der Risikoexposition in den kritischsten Betriebsbereichen
Sicherere, flüssigere und effizientere innerbetriebliche Logistik

Datengestütztes Management von Sicherheit und Betriebsleistung
Gemeinsam gelebte Sicherheitskultur unter internem und externem Personal