Sicherheit in den Papierfabriken: Wie AME die Branche zu einem neuen Modell für Sicherheit und Effizienz begleitet

Papierfabriken
Inhaltsverzeichnis

Eine strategische Branche zwischen Wandel und neuen Herausforderungen

, In den letzten Jahren hat der italienische Papiermarkt einen tiefgreifenden Wandel durchlaufen, zwischen der Solidität der traditionellen Fertigung und den neuen ökologischen und wirtschaftlichen Anforderungen. Mit über 8 Millionen Tonnen Jahresproduktion und einem Umsatz von 8,3 Milliarden Euro (Daten von Assocarta, 2024) zählt die italienische Papierindustrie weiterhin zu den führenden in Europa, angetrieben vor allem von den Segmenten Tissue und Verpackung, begünstigt durch das Wachstum des E-Commerce und die Politiken zur Reduzierung von Einwegplastik.

Auch im Umweltbereich hat die Branche ihre Vorreiterrolle gefestigt: Über 60 % der Produktion stammen aus recycelten Fasern, und viele Papierfabriken arbeiten mittlerweile nach zunehmend zirkulären Modellen, reduzieren den Wasserverbrauch, optimieren die Abfallverwertung und steigern die Energieeffizienz durch Kraft-Wärme-Kopplung, Wärmerückgewinnungssysteme und erneuerbare Energiequellen. Ein Ansatz, der Nachhaltigkeit und Innovation vereint und den ökologischen Fußabdruck reduziert, ohne Qualität und Wettbewerbsfähigkeit zu beeinträchtigen.

In diesem hochkompetitiven und sich wandelnden Szenario darf jedoch das Thema Arbeitssicherheit nicht vernachlässigt werden. Angesichts der zahlreichen Unfälle, von denen man auch heute noch hört, ist der Schutz der Arbeitnehmer nicht mehr nur eine gesetzliche Pflicht, sondern eine strategische Investition, die betriebliche Kontinuität, Prozessqualität und den Schutz des Humankapitals gewährleisten kann.

Papierfabriken sind nämlich komplexe Industrieumgebungen, in denen große Rollen und voluminöse Lasten täglich von Gabelstaplern und Kranen bewegt oder in Lagern gestapelt werden, wodurch enge Gänge, Bereiche mit hoher Verkehrsdichte und Zonen mit eingeschränkter Sicht entstehen. Es überrascht daher nicht, dass ein erheblicher Teil der in diesen Betrieben registrierten Unfälle auf Kollisionen, Quetschungen und Interferenzen zwischen Personen, Fahrzeugen und sperrigen Lasten zurückzuführen ist.

Die neuesten INAIL-Daten, (italienisches Institut für Arbeitsunfallversicherung) zeigen, wie dringend es weiterhin ist, die Präventionssysteme zu stärken: Allein im Jahr 2024 verzeichnete der Sektor „Herstellung von Papier und Papierprodukten“ 1.725 gemeldete Arbeitsunfälle und einen Todesfall. Zahlen, die für sich genommen gering erscheinen mögen, aber in einer modernen und technologisch fortschrittlichen Gesellschaft keinen Platz mehr haben sollten. Jeder Unfall stellt ein Warnsignal dar und erinnert an die Notwendigkeit, die Präventionsmaßnahmen weiter zu verstärken.

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Während Papier wirtschaftlich und ökologisch zu den stärksten und fortschrittlichsten Branchen zählt, erfordert Nachhaltigkeit heute einen weiteren Schritt: den Schutz der Arbeitnehmer in den Mittelpunkt der Wettbewerbsfähigkeit zu stellen. Sicherere Papierfabriken sind auch produktiver, widerstandsfähiger und attraktiver: Sie reduzieren Anlagenstillstände, bewahren Know-how, verbessern den Ruf und erfüllen die wachsenden Anforderungen an soziale Verantwortung seitens Markt und Stakeholdern.

In diesem Kontext kommt der Beitrag von AME zum Tragen.

AMESPHERE: Technologien zur Risikoprävention, nicht nur zur Risikobewältigung

Seit 1999 entwickelt AME Technologien, die Sicherheit und Effizienz in industriellen Umgebungen verbessern, ohne die Produktivität zu bremsen. Die Mission ist klar: Risiken nicht nur verwalten, sondern von Grund auf verhindern.


Aus dieser Vision entsteht AMESPHERE, ein Ökosystem, das Hardware-Geräte und Softwareplattform integriert, um Menschen, Fahrzeuge und Betriebsbereiche miteinander zu vernetzen, Unfälle zu verhindern und gleichzeitig die Effizienz der Prozesse messbar zu verbessern.

Fortschrittliche Hardware für den Einsatz vor Ort

Aktive TAGs, KI-Kameras, Bordtablets und Key-Sensoren arbeiten zusammen, um:



  • Personen und Fahrzeuge zu erkennen
  • Entfernungen, Richtungen und Geschwindigkeiten zu messen
  • das tatsächliche Risikoniveau jeder Interaktion zu berechnen
  • in Echtzeit mit Bedienern und Fahrzeugen zu kommunizieren

Diese Geräte ermöglichen sofortige Maßnahmen wie gezielte Warnungen und automatische Geschwindigkeitsreduzierungen der Fahrzeuge bei der Handhabung der Rollen. Kurz gesagt: Sie verwandeln Prävention in einen kontinuierlichen Prozess vor Ort.

Objektive Daten für strategische Entscheidungen

Parallel zu den automatischen Echtzeit-Eingriffen vor Ort werden alle gesammelten Daten in die Cloud übertragen, von der Softwareplattform verarbeitet und in strategische Informationen umgewandelt. Durch intuitive Dashboards und klare Berichte lässt sich der Betriebsablauf in Echtzeit überwachen, und es können wirklich datengestützte Entscheidungen getroffen werden, um:

  • Logistiklayouts zu optimieren
  • Materialflüsse zu verbessern
  • betriebliche Risiken zu reduzieren
  • die Effizienz des Werks zu steigern

Heute nutzen über 120 Papierfabriken in Europa, Nord- und Südamerika sowie Australien AME, um Sicherheit und Produktivität zu verbessern: keine Theorie, sondern konkrete Ergebnisse.

Die AME-Lösungen für die Papierindustrie

Papierfabriken sind dynamische und komplexe Umgebungen: schwere Rollen, die von Gabelstaplern mit Greifern bewegt werden, enge Gänge mit eingeschränkter Sicht, fahrende Kräne, Fußgänger, externe Lieferanten, die die internen Abläufe nicht kennen. AMESPHERE greift in all diesen Bereichen ein und macht jede Tätigkeit sicherer und kontrollierter, ohne die Arbeit zu verlangsamen.

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1) Kollisionsvermeidung Fahrzeug-Bediener und Fahrzeug-Fahrzeug:

Das System kann in Echtzeit die Anwesenheit von Personen und sich bewegenden Fahrzeugen erkennen, das tatsächliche Risikoniveau jeder Situation berechnen und bei realer Gefahr sofortige Warnungen ausgeben. Auf diese Weise werden Kollisionen zwischen Fahrzeugen, Gabelstaplern oder Kranen und Bedienern verhindert, auch bei eingeschränkter Sicht oder besonders kritischen Manövern, dank automatischer Geschwindigkeitsreduzierung und sofortiger Warnungen.

2) Individuelle Sicherheitsbereiche (Safe Areas):

AMESPHERE ermöglicht die Definition virtueller „sicherer“ Zonen, die an das Layout des Werks und den Belegungs-/Verkehrsgrad eines bestimmten Bereichs angepasst sind. Innerhalb dieser Bereiche regelt das System automatisch Geschwindigkeit, Priorität und Verhalten der Fahrzeuge und stellt sicher, dass die Stapler nur dann verlangsamen, wenn es nötig ist, und ihre normale Leistung sofort wieder aufnehmen, sobald sie die kontrollierte Zone verlassen. Dieser Ansatz gewährleistet hohe Sicherheitsstandards, ohne die Produktivität zu beeinträchtigen.

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3) Schutz externer Personen:

Auch externe Mitarbeiter wie Fahrer, Lieferanten oder Techniker können völlig sicher arbeiten: Mithilfe aktiver TAGs machen unsere Systeme sie für sich bewegende Fahrzeuge sichtbar und gewährleisten Schutz auch in den verkehrsreichsten Bereichen des Werks.

4) Fortschrittliche Zutrittskontrolle:

Das System ermöglicht die Echtzeitüberwachung, wer die sensiblen Bereiche des Werks betritt, wo sich diese Personen befinden und was dort geschieht. Die Berechtigungen für Personen und Fahrzeuge können über RFID-, UHF-, biometrische Technologien oder Kennzeichenerkennung verwaltet werden, wodurch kritische Abteilungen geschützt werden. Bei unbefugtem Zutritt oder Überschreitung der Sicherheitsgrenzen erzeugt das System sofortige Warnungen, die ein rechtzeitiges Eingreifen ermöglichen.

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Doch AMESPHERE beschränkt sich nicht auf Sicherheit: Es ist auch ein Instrument für betriebliche Effizienz. Durch die Echtzeitüberwachung von Nutzung, Leistung und Verhalten von Gabelstaplern und Industriefahrzeugen unterstützt das System ein echtes datengestütztes Flottenmanagement. Die Analyse der Materialflüsse, die automatischen Geschwindigkeitsreduzierungen und die intelligenten Zonen verringern Leerlaufzeiten, ineffiziente Wege und Fahrzeugverschleiß. Das Ergebnis ist ein flüssigerer Betrieb mit schnelleren und sichereren Bewegungen, der jeden Tag effizienter und geschützter arbeitet.

Warum Kunden sich für AMESPHERE entscheiden

Papierfabriken, die AMESPHERE eingeführt haben, erkennen vier zentrale Vorteile:

  1. Vollständige Anpassungsfähigkeit – Das System passt sich den Anforderungen jedes Werks und jedes Fahrzeugtyps an.
  2. Bewertung des tatsächlichen Risikos – Nicht nur Warnungen: AMESPHERE ist das einzige System, das das tatsächliche Risiko jedes Ereignisses quantifizieren kann und objektive Daten für Entscheidungen liefert.
  3. Einfache Installation und Nutzung – Schnelle Installation, intuitive Benutzeroberflächen, natürliche Integration in die täglichen Abläufe.
  4. Kontinuierliche Unterstützung – Schulung, Installation, Support und Updates: kein einfacher Lieferant, sondern ein operativer Partner.

Das Zeugnis von Alberto Cinelli, Corporate Spare Parts Optimisation & CNV Machinery Director bei Sofidel S.p.A., einem Unternehmen, das sich für AMESPHERE entschieden und dessen Einsatz auf alle italienischen Werke ausgeweitet hat, unterstreicht den konkreten Wert unserer Lösungen:



„Am Anfang gab es etwas Skepsis, wie bei jeder Neuerung, aber sobald der Nutzen des Systems verstanden wurde, wurde es positiv aufgenommen. Heute betrachten unsere Bediener es als unverzichtbares Sicherheitsinstrument: Es gibt keine toten Winkel mehr, und alle fühlen sich sicherer.“

Fazit

Mit AMESPHERE werden Sicherheit, Effizienz und intelligentes Flussmanagement zu integrierten und konkreten Elementen in jeder Papierfabrik. Es geht nicht nur darum, Unfälle zu verhindern, sondern eine sicherere, produktivere und widerstandsfähigere Arbeitsumgebung zu schaffen, in der Menschen, Fahrzeuge und Betriebsabläufe harmonisch zusammenwirken. Dank fortschrittlicher Technologien, analytischer Daten und Echtzeit-Eingriffen begleitet AME die Papierunternehmen auf dem Weg in eine nachhaltige, moderne und wettbewerbsfähige Zukunft, in der der Schutz des Humankapitals wirklich im Mittelpunkt der Unternehmensstrategie steht.

Wie Steff Williams, H&S Manager bei Sonoco, über AME sagt:

„Wenn ich Lösungen wie diese sehe, die so viele Informationen proaktiv liefern können, stellt sich mir nur eine Frage: Warum nicht investieren? Ich gebe lieber Hunderttausende von Dollar für ein System aus, das Unfälle verhindert, als mich jemandem gegenüberzusehen, der sich ein Bein bricht oder, schlimmer noch, etwas noch Ernsteres erleidet. Die Technologie ist bereits verfügbar: Sie liefert alle Erkenntnisse im Voraus, anstatt uns zu zwingen, erst dann einzugreifen, wenn es zu spät ist.“

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